Der Kölner Auszeichnung würdigt Betriebe, die standortgebunden sind, für den Arbeitsmarkt und die örtliche Wirtschaft Bedeutung haben, sich zur Verantwortung für ihre Mitarbeiter bekennen und sich erfolgreich am Markt behaupten.

Freude über den Preis bei (von links) Marc Kurtenbach, Friedrich Neukirch und Christian Kerner. (Bild: Rakoczy)
Die Firma Klosterfrau Healthcare Group ist vom Wirtschaftsclub Köln mit dem erstmals verliehenen "Kölner Unternehmerpreis 2008" ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt Betriebe, die standortgebunden sind, für den Arbeitsmarkt und die örtliche Wirtschaft Bedeutung haben, sich zur Verantwortung für ihre Mitarbeiter bekennen und sich erfolgreich am Markt behaupten. Auf den zweiten Platz kam der Spezialist für Außenwerbung Ströer, auf den dritten die Econcern GmbH, ein Unternehmen aus dem Sektor der erneuerbaren Energien mit Hauptsitz in den Niederlanden.
Klosterfrau-Geschäftsführer Friedrich Neukirch freute sich sichtlich über die Auszeichnung und versicherte, dass sein Unternehmen großen Wert auf ein gutes Betriebsklima lege. Klosterfrau hat 1000 Mitarbeiter, davon 600 in Köln. Die Traditionsfirma vertritt inzwischen rund 200 Marken aus dem Bereich der Selbstmedikation. Auf die Ausschreibung des Unternehmerpreises waren beim Wirtschaftsclub Köln 27 Bewerbungen eingegangen, von denen sechs in die engere Wahl kamen und zur Begutachtung an die Jury weitergeleitet wurden. Zu den Juroren zählten unter anderem Wirtschaftsdezernent Norbert Walter- Borjans, Handwerkskammerpräsident Franz-Josef Knieps und Marc Kurtenbach, der Direktor des Privatbankhauses Merck Finck & Co.
Die Entscheidung sei denkbar knapp gewesen, berichtete Wirtschaftsclub-Vorstandsmitglied Christian Kerner den Gästen, die zur Preisverleihung ins Dom Hotel gekommen waren Darunter auch Bürgermeisterin Elfi Scho-Ant werpes , die Köln wirtschaftlich auf gutem Weg sieht, aber: "Mit dem Erreichten geben wir uns nicht zufrieden." Kurtenbach sprach von einer "tollen Firmen-Mischung in Köln" und tröstete die Zweit- und Drittplatzierten: Im Grunde sei nicht nicht nur ein einziger erster Preis verliehen worden, sondern ein "1a-, ein 1b- und ein 1c-Preis".
zum Artikel Kölner Stadt-Anzeiger online 06-2008