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Ein Club für Aktive

 

Auch der noch junge Wirtschaftsclub Köln will weiter wachsen.

Der erst seit einem Jahr tätige, eingetragene Verein zählt derzeit rund 30 Mitglieder. "Unser Ziel für 2006 ist es, diese Zahl zu verdoppeln", sagt Christian Kerner, zweiter Vorsitzender und Rechtsanwalt in Köln. Wer mitmachen möchte im Club, braucht allerdings die Empfehlung eines Mitglieds: "Dies ergibt sich aus der Idee des Netzwerkes", erklärt Kerner. Das nämlich funktioniere dann am besten, wenn Mitglieder aus möglichst vielen Branchen vertreten sind. "Die Bereiche IT, Marketing, Werbung und Personal sind vergleichsweise gut abgedeckt, Handel und Industrie sind dagegen eher unterrepräsentiert."

Das Netzwerk, das leitenden Angestellten ebenso offen steht wie selbständigen Unternehmern, bietet Mitgliedern dabei eine ganze Reihe von Vorteilen. Für eine einmalige Aufnahmegebühr von 30 Euro und einen Jahresbeitrag von 360 Euro gibt es neben der Unterstützung für Existenzgründer oder der Beratung bei der Neuausrichtung des Unternehmens alle Leistungen der Mitglieder untereinander zu Sonderkonditionen. "Dabei sind wir aber keine Einkaufsgemeinschaft", betont Kerner. Echtes Engagement ist gefragt, und zwar von jedem Mitglied. "Bei uns gibt nicht der Vorstand vor, was gemacht wird." An jedem ersten Dienstag im Monat versammeln sich die Mitglieder zum "First Tuesday" im Dom Hotel, dem festen Quartier des Wirtschaftsclubs Köln. Den Rahmen bildet ein so genanntes Impulsreferat, vorgetragen von einem Mitglied, danach gibt es ein zwangloses Get-Together. "Der Immobilieninvestmentmarkt ist ebenso Thema wie Public Relations oder die richtige Businesskleidung", beschreibt Kerner das breit gefächerte Themenspektrum am "First Tuesday".

Darüber hinaus werden drei Mal jährlich gemeinsame Veranstaltungen organisiert, zu denen Mitglieder exklusiv auch Kunden einladen können. "Das kann eine Domführung sein, ein besonderer Kochkurs oder ein Weinseminar", präzisiert Rechtsanwalt und Mitinitiator Kerner. Mittelfristig sollen zudem die internationalen Kontakte ausgebaut werden. Verbindungen in die Beneluxstaaten bestehen bereits, "wir wollen aber unseren Fokus noch erweitern und suchen entsprechende Kontakte."