Pressemitteilung

Neujahrsempfang des Wirtschaftsclub Köln e. V. im Dom Hotel

Köln, 17. Januar  2009: Auch in diesem Jahr folgten zahlreiche Gäste und Mitglieder des Wirtschaftsclubs Köln e. V. der Einladung zum schon traditionellen Neujahrsempfang im Dom Hotel. Rechtsanwalt Christian Kerner, 2. Vorsitzender des Clubs, erinnerte in seinem Rückblick an die zahlreichen Veranstaltungen und Initiativen im letzten Jahr - an die Verleihung des 1. Kölner Unternehmenspreises und an erfolgreiche Podiumsdiskussionen - unter anderem auch zum Thema "Oben ohne: Powerfrauen - weibliche Führungspersönlichkeiten in der Wirtschaft"! Die Verleihung des Kölner Unternehmenspreises am 02.Juni durch den Oberbürgermeister ist auch für 2009 ein wichtiges Ereignis für den Verein - die Ausschreibung erfolgt ab 15. Januar. Eine eigene Homepage (www.unternehmerpreiskoeln.de) wird über die Konditionen der Preisverleihung und die öffentliche Resonanz, verbunden mit einem beachtlichen Medieninteresse - im letzten Jahr informieren.

 

"Nur wer an die Zukunft glaubt, glaubt an die Gegenwart", begann anschließend Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln, seine Ansprache. "Wir glauben an unsere Stadt und ihre Potentiale: Köln ist gut aufgestellt!" Fritz Schramma erinnerte daran, dass die Arbeitslosigkeit in Köln stark zurückgegangen ist und dass sich Köln auch als Immobilienmarkt und Bürostandort sehr gut entwickelt hat, insbesondere mit dem Focus auf Rheinauhafen, Deutz-Triangel, Designpost und Constantin Höfe, Lufthansagebäude und der Umwandlung der historischen Messehallen zu den Rheinparkmetropolen. Schramma stellte heraus, dass Köln die zweitgrößte Versicherungsstadt Deutschlands ist, was auch so bleiben wird.

Die Globalisierung erfordert, so der Oberbürgermeister weiter, eine permanente Anpassung an die Rahmenbedingungen. Er wies in diesem Zusammenhang auch auf die Bemühungen des Wirtschaftsdezernenten, Dr. Norbert Walter-Borjans, zur Entwicklung der Marke Köln hin, die für Qualität und Innovation steht und junge Talente in unsere Stadt zieht. Auch die Offensiven China und Indien waren erfolgreich. Ein weiteres Schwerpunktthema sollen die Türkei und Shanghai werden. Die Kölnmesse hat den Wettbewerb gewonnen und wird den deutschen Pavillon auf der Expo 2010 bauen. Tourismus und Einzelhandel profitieren von dieser Internationalisierung der kontakte unserer stetig wachsenden Stadt. Keine andere Metropole in Nordrhein-Westfalen. verfügt, so der OB über solch einen Zuwachs wie Köln! Weitere wichtige Aspekte sind Köln als Hochschulstandort; für Managerentscheidungen spielen oft, so Fritz Schramma auch emotionale Kriterien wie die Erinnerung an die Studienzeit in der Domstadt eine Rolle. "Die Zukunft bringt uns das, was wir der Zukunft bringen", so Schramma abschließend. Er dankte dem Wirtschaftsclub für sein Engagement für den Wirtschaftsstandort Köln und seine Unterstützung von Existenzgründern und wiederholte in diesem Zusammenhang auch seinen Appell an die Banken, den Unternehmen in Zeiten der Krise nicht den "Hahn zuzudrehen", also notwendige Kredite zu verweigern. 


Marc E. Kurtenbach, Vorsitzender des Vereins und Direktor von Merck Finck und Co. Privatbankiers, stimmte mit dem Oberbürgermeister darin überein, dass Köln eine weltoffene, kreative, international angesehene Stadt - ein wichtiger Wirtschaftsfaktor neben Düsseldorf und Bonn ist. Er begriff die gegenwärtige Krise als Chance: Nach dem Zusammenbruch, der sich besonders stark in der Automobilbranche abzeichnet, wird sie manche Entwicklung schneller als geplant nach vorne bringen und die Konzentration auf das Kerngeschäft fördern. Kurtenbach erinnerte daran, dass 2009 in erster Linie auch ein Wahljahr ist und daher eine besonders starke Zukunftsorientierung in allen Bereichen erfordert.

Nach dem offiziellen Teil des Abends nutzten die Mitglieder die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen, um neue Perspektiven für das noch sehr junge Jahr zu entwickeln.

 

 

 

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