Pressemitteilung

 

Podiumsdiskussion Medienstadt Köln

am Dienstag, 21. September 2010

19.00 Uhr im Dom Hotel, Köln

Köln ist zweifellos eine - auch im bundesweiten Kontext betrachtet - bedeutsame Medienstadt: Private und öffentliche Radio- und TV-Sender wie RTL, WDR, Radio RPR, Center TV, Radio Köln oder Domradio, Printmedien wie der Kölner Stadt-Anzeiger, die Kölnische Rundschau, Express,Bild und zahlreiche Magazine, Online-Portale wie business-on, report-k, köln-nachrichten, berg tv, die Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen.

Doch wie steht es um den - wirtschaftlichen und politischen - Einfluss der Kölner Medien? Nutzt Köln seine Möglichkeiten als Medienstadt wirklich optimal? Welche Position behaupten die Medien auf dem Wirtschaftsstandort Köln? Wie sieht die Situation auf dem Arbeitsmarkt aus? In den letzten Jahren wurden einige Redaktionen zusammengelegt und dadurch Personal eingespart. Wie ist die dominante Position einer einzelnen Zeitungsgruppe mit Anteilen an Regionalen TV- und Radiosendern auf dem Medienmarkt zu bewerten? Ergeben sich hieraus negative Konsequenzen auf die Informations- und Meinungsvielfalt? Diese und weitere Fragen stellten sich die folgenden Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion:

  • Andreas Dieck, TV-Moderator
  • Andi Goral, Chefredakteur report-k.de
  • Wolfgang Neumann, ehemaliger Leiter des ZDF-Unterhaltungsprogramms und freier Konzeptautor und Musik-Produzent
  • Christian Schims, Geschäftsführer concept S media und früherer stellvertretender Chefredakteur Express Köln
  • Andreas Schwann, Chefredakteur berg tv

 

Die Diskussion wurde moderiert von Winni Ebert, Veranstalter des Kölner Kulturtreffs, ehemaliger Mediendirektor der EMI Electrola, Dozent und Buchautor,  und Antonie Schweitzer, pr cologne agentur für kommunikation und Vorstandsmitglied im Wirtschaftsclub Köln.

Weitgehend übereinstimmend kamen die aus sehr unterschiedlichen Segmenten stammenden Diskussionsteilnehmer zu dem Ergebnis, dass Köln seine Möglichkeiten als Medienstadt nicht optimal nutzt. Nur wenige der medial aufsehenerregenden Top-Events - zum Beispiel der Deutsche Fernsehpreis - finden in Köln statt. Im Printbereich hat Köln - bedingt durch die Wirtschaftskrise, den Siegeszug des Internet, den Rückgang an Anzeigenkunden und die hiermit einhergehende Kürzung von Arbeitsplätzen - Einbußen in der Vielfalt redaktioneller Beiträge erlitten. Die durch die neuen Medien initiierte Revolution auf dem Markt sieht sich in ihrer Entwicklung Hindernissen ausgesetzt: Start-up-Unternehmen (Online-Portale oder Internet-TV-Producer) müssen um ihre Akzeptanz kämpfen und finden von Seiten der städtischen Institutionen nur wenig Unterstützung. Köln hat, so der Grundtenor, viele Trümpfe in der Hand, spielt sie jedoch nicht optimal aus.

 

 

 

Kurzportrait Wirtschaftsclub Köln.

Im Wirtschaftsclub Köln e.V. treffen sich Unternehmer, Führungskräfte und Freiberufler, um der Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Köln mit praxisnahen Ideen und Konzepten neue Impulse zu vermitteln. Der Wirtschaftsclub Köln ist parteipolitisch und wirtschaftlich unabhängig und verfolgt das primäre Ziel, die ökonomischen Interessen seiner Mitglieder zu vertreten, ihre unternehmerischen Aktivitäten zu unterstützen und die Attraktivität der Region Köln zu fördern. Er versteht sich als Ort für politische und wirtschaftliche Diskussionen, aber auch als Plattform für eine niveauvolle interdisziplinäre Kommunikation. Mitgliedern und Gästen bietet er ein differenziertes Netzwerk zur Erweiterung ihrer Geschäftskontakte, das ihnen einen kontinuierlichen Informationsaustausch und Wissenstransfer mit konstruktiven Synergieeffekten ermöglicht.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die folgende Adresse.

 

Mit freundlichen Grüßen,


pr cologne
agentur für kommunikation

Antonie Schweitzer
Ehrenstraße 18   
50672 Köln
Tel:    0221-250 8993
Fax:   0221-250 8994
Mobil: 0179-469 0444
antonie.schweitzer@pr-cologne.de
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