
Stilvolles Clubbing mit Blick auf den Dom
Die Mitglieder des Kölner Wirtschaftsclub e. V. treffen sich regelmäßig an einem der schönsten Flecken Kölns: im Dom Hotel. Aus gutem Grund: Das direkt am Fuße des Kölner Doms gelegene, traditionsreiche Haus gehört nicht nur seit langem zu den ersten Adressen Europas, es ist auch Mitglied des Kölner Wirtschaftsclubs . Die eleganten Tagungs- und Konferenzräume im Dom Hotel sowie die Sir Peter Ustinov?s Bar und das Restaurant Le Merou bieten darüber hinaus genau das richtige Ambiente für Versammlungen, geschäftliche Besprechungen oder ungezwungene Treffen.
Er ist nicht so bekannt wie der Berlin Capital Club oder der Übersee Club e. V. in Hamburg. Er hat auch lange nicht so viele Mitglieder wie der Düsseldorfer Wirtschaftsclub auf der Königsallee. Und er ist nicht zu verwechseln mit dem Rotonda Wirtschaftsclub in Köln. Dennoch, der Kölner Wirtschaftsclub ist keine neue Institution. "Den Kölner Wirtschaftsclub gibt es als Verein schon länger. Aber seit Februar 2005 hat er auch die Rechtsform eines Vereins und heißt offiziell Kölner Wirtschaftsclub e. V.", erklärt Christian Kerner, Rechtsanwalt für Arbeits-, und Gesellschaftsrecht in Köln und 2. Vorsitzender des Kölner Wirtschaftsclubs. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen dieser Art hat der Kölner Wirtschaftsclub (noch) keine eigenen Geschäftsräume. Die Mitglieder nutzen die Tagungs- und Konferenzräume des Dom Hotels für ihre Treffen. "Die Idee von eigenen Räumlichkeiten mit Geschäftsstelle und einem eigenen Catering-Service ist natürlich da, aber bisher haben wir noch keine Notwendigkeit dafür gesehen", so Kerner. Und bei einem näheren Blick in die Räumlichkeiten des Kölner Traditionshotels leuchtet dies ein. Denn die modern eingerichteten Tagungsräume des Dom Hotels sind nicht nur technisch auf dem neuesten Stand; sie bieten auch die schönste Aussicht - die auf den Kölner Dom. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Besuch der hoteleigenen Sir Peter Ustinov?s Bar oder des Restaurants Le Merou lässt keinen kulinarischen Wunsch unerfüllt.
Im Unterschied zu anderen Wirtschaftsclubs können im Kölner Wirtschaftsclub Interessenten grundsätzlich nur auf Empfehlung Mitglied werden. Mitglieder über Beiträge zu werben, entspricht nicht der Philosophie des Vereins. "Wir wählen die Mitglieder sehr genau aus", erläutert Christian Kerner. "Damit wollen wir die Exklusivität des Vereins bewahren." Diese kommen aus der EDV- und Internet-Branche, der Bank- und Wirtschafts- oder auch der Personalbranche. "Zurzeit hat der Kölner Wirtschaftsclub rund 30 Mitglieder", weiß Rechtsanwalt Kerner. "Unser Ziel ist es, aus in Frage kommenden Branchen nur jeweils zwei bis drei Vertreter aufzunehmen." Mitgliederanfragen hat der Kölner Wirtschaftsclub viele, aber aufgenommen werden nur die, die zu den anderen Mitgliedern passen. Und darüber entscheidet der Vorstand.
Außerdem zeichnet sich der Kölner Wirtschaftsclub durch eine weitere Besonderheit aus. Christian Kerner erläutert: "Die Mitglieder unseres Clubs sollen Engagement zeigen. Wir wollen verhindern, dass nur vier bis fünf Leute arbeiten und die anderen sich berieseln lassen." Die Strategie geht auf. Bei den Impulsvorträgen kommt jeder einmal an die Reihe und präsentiert sich, seine Tätigkeit oder das Unternehmen, für das er arbeitet. Dabei ist das prozentuale Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Mitgliedern mit etwa 40 zu 60 fast ausgeglichen.
Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die Mitglieder des Kölner Wirtschaftsclubs zu einem Stammtisch im Dom Hotel, an dem auch Nicht-Mitglieder teilnehmen können. Dort werden zu unterschiedlichen Themen wie Jura, Wirtschaft, Finanzen oder EDV Impulsreferate angeboten. Doch das ist nicht alles. Christian Kerner: "Wir haben auch Veranstaltungen, in deren Rahmen Podiumsdiskussionen stattfinden oder Referate von prominenten Mitbürgern gehalten werden." Drei- bis viermal im Jahr bietet der Kölner Wirtschaftsclub darüber hinaus größere Events mit bis zu 150 Teilnehmern inklusive einem attraktiven Rahmenprogramm an. Und es gibt bei bestimmten Institutionen Vergünstigungen für Clubmitglieder. Aber "wir sind keine Einkaufsgemeinschaft", betont Christian Kerner. "Wir wollen den Wirtschaftsstandort Köln von einem sozialen Aspekt her beleuchten", so das Vorstandsmitglied weiter. "Unser Ziel ist es, irgendwann einmal auch als Sprachrohr für mittelständische Unternehmen gegenüber der Stadt Köln oder der Landesregierung zu fungieren." Zwar ist die Ausrichtung des Kölner Wirtschaftsclubs zurzeit noch eher regional auf den Großraum Köln beschränkt; dennoch wurden über einige Mitglieder, die international tätig sind, bereits erste Kontakte und Geschäftsbeziehungen zu den Beneluxstaaten geknüpft. "Wir wollen uns in näherer Zukunft sicherlich einem europäischen Verband anschließen, um die international tätigen Mitglieder zu bedienen und die Vorteile einer solchen Organisation nutzen zu können", ist Kerner überzeugt. "Aber unsere Eigenständigkeit werden wir nicht aufgeben", so der Kölner Rechtsanwalt abschließend.
Übrigens: Wer noch mehr über den Club, seine Mitglieder und seine Arbeit erfahren möchte, dem sei der Besuch der Kölner Wirtschaftsclub Internetseite unter www.wirtschaftsclub-koeln.de empfohlen.
Quelle: Rhein Ruhr Magazin 1, 2006
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